Liebe Börsianer,
Rimini Street (RMNI), unabhängiger Anbieter von Support-Dienstleistungen für Unternehmenssoftware von Oracle und SAP, treibt seine Kapitalrückführung weiter voran. Am Montag (31. August 2026) meldete das Unternehmen aus Las Vegas zusätzliche Schritte zur Bilanzoptimierung im laufenden 3. Quartal des Geschäftsjahres 2026, umgesetzt bis zum 28. August 2026.
Im genannten Zeitraum zahlte Rimini Street 5 Mio. USD auf einen bestehenden langfristigen Bankkredit zurück. Seit Beginn des Geschäftsjahres beläuft sich die Schuldenreduktion damit auf 25,9 Mio. USD, der ausstehende Kreditbetrag sank auf 43,4 Mio. USD. Parallel kaufte das Unternehmen 970.566 eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 5,16 USD zurück, das entspricht einem Volumen von rund 5 Mio. USD. In Summe setzte Rimini Street im laufenden Geschäftsjahr bereits 30,9 Mio. USD für Aktienrückkäufe und Schuldenabbau ein.
CFO Michael Perica ordnete die Maßnahmen ein: "Unsere Aktienrückkäufe und Schuldentilgungen aus diesem Geschäftsjahr zeigen unser Engagement für langfristigen Aktionärswert und unseren disziplinierten Ansatz beim Kapitaleinsatz."
Die Kapitalmaßnahmen stützen sich auf eine solide Geschäftsentwicklung. Im 2. Quartal 2026 steigerte Rimini Street den Umsatz um 6,7 % auf 111,1 Mio. USD, bereinigt um das auslaufende PeopleSoft-Geschäft lag das Wachstum bei 10,0 % auf 108,0 Mio. USD. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum von 4 % bis 6 % und einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 12,5 % und 15,5 %.
Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch, die Marktkapitalisierung liegt wieder bei rund 520 Mio. USD, sodass das Anlegerinteresse langsam zunehmen sollte. Analysten sehen im Konsens ein Kursziel von 7,00 USD, das entspricht einem Aufwärtspotenzial von etwa 25 %. Sinkende Schulden und laufende Rückkäufe erhöhen den Gewinn je Aktie strukturell und machen Rimini Street für Anleger mit Fokus auf Kapitaldisziplin bei Software-Nebenwerten interessant.
Rimini Street (ISIN US76674Q1076): Die Aktie wird mit einem KGV von rund 16 bewertet, soll in diesem Jahr beim Gewinn je Aktie allerdings 55 %, im kommenden Jahr nochmals 37 % wachsen. Das KGV fällt dann auf unter 12. Die Aktie bricht nun aus einer mehrjährigen Konsolidierung aus.
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Viele Grüße
Stephan Bank
Chefredakteur des aktien Magazins und MEGATREND Echtgelddepots






