Amgen (ISIN: US0311621055) präsentierte Anfang Mai 2026 beeindruckende Zahlen für das erste Quartal und festigte damit seine Position als Innovationsführer. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 8,62 Mrd. USD, getrieben durch ein Volumenwachstum von 9%. Besonders beim bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) lieferte der Konzern ab: Mit 5,15 USD übertraf man nicht nur die Analystenschätzungen deutlich, sondern auch den Vorjahreswert von 4,90 USD. Der Free-Cashflow stieg signifikant auf 1,5 Mrd. USD an, verglichen mit 1,0 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Hinter diesem Erfolg steht eine klare Story: Während etablierte Blockbuster wie Prolia unter Biosimilar-Konkurrenz litten, kompensierten neue Hoffnungsträger wie das Cholesterinmittel Repatha (+34% Umsatzwachstum) die Einbußen. Im Fokus der Anleger steht zudem die Adipositas-Pipeline rund um MariTide. Die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung, die um 16% stiegen, unterstreichen den Anspruch, künftige Märkte zu dominieren. Für den weiteren Ausblick zeigt sich das Management zuversichtlich und hob die Prognose an. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Amgen nun einen Umsatz zwischen 37,1 Mrd. USD und 38,5 Mrd. USD bei einem EPS von bis zu 23,10 USD. Diese "Springboard"-Strategie – alte Patente durch neue, margenstarke Innovationen zu ersetzen – scheint voll aufzugehen und bietet fundamentale Stabilität in einem volatilen Marktumfeld.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amgen in einer übergeordneten Aufwärtsbewegung. Im Zuge dieser Aufwärtsbewegung generierte die Aktie in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend. Solange sich Amgen über dieser Trendlinie aufhält, ist im übergeordneten Kontext mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Allerdings ging die Aktie seit Mitte/Ende 2025 in eine beschleunigte Aufwärtsbewegung über und koppelte sich damit von der Aufwärtstrendlinie ab. In den letzten Wochen folgten erste Gewinnmitnahmen. Die Slow Stochastik baut ihre überkaufte Situation ab. Solange die Aktie unter 360 USD notiert, ist mit einer fortgeführten Korrektur- bzw. Konsolidierungsbewegung zu rechnen. Die Unterstützungen von 320 und 290 USD sind entscheidend. Kann sich die Aktie in diesen Bereichen stabilisieren, während die Slow Stochastik einen überverkauften Zustand signalisiert, könnten sich langfristige Einstiegsgelegenheiten ergeben. In der aktuellen Zone zwischen 335 und 360 USD bleibt die Aktie neutral. Ich bleibe an der Seitenlinie.
Bevorzugtes Szenario: Boden-Bildung abwarten.
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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.







