McDonald‘s (ISIN: US5801351017) verzeichnete im 2. Quartal ein verlangsamtes Umsatzwachstum von 4% auf 7,1 Mrd. USD. Ursache ist der Druck auf die Konsumstimmung sowie eine maue Nachfrage auf dem US-Heimatmarkt. Zudem bremst die hohe Inflation den Netzausbau. Managementseitig steuert der Konzern mit dem umfassenden Investitionsprogramm "NEXT" und dem Ausbau des Loyalty-Segments mit knapp 220 Mio. Nutzern dagegen. Ziel sind Margensteigerungen im niedrigen 50%-Bereich bis 2030. Trotz eines Kursrückgangs von rund 20% seit Jahresbeginn stützen solide Free-Cashflows und eine verlässliche Dividendenhistorie.
Aus charttechnischer Sicht geriet McDonald’s nach dem Allzeithoch bei 340 USD in eine scharfe Korrektur. Mit dem Bruch der Unterstützung bei 245 USD intensivierte sich der Verkaufsdruck. Die nächste Auffangzone wartet erst zwischen 206 USD und 220 USD. Zwar signalisiert die Slow Stochastik eine massiv überverkaufte Lage, ohne Bodenbildung unterstreicht dies jedoch nur die Abwärtsdynamik. Erst ein Rebound über 245 USD bringt erste Linderung. Ein nachhaltiger Turnaround gelingt aber erst mit dem Breakout über den wöchentlichen GD200 und die Hürde bei 285 USD. Vorerst bleibe ich an der Seitenlinie.
Sie wollen keine spannende Story mehr verpassen?
Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.