DAX Analyse zum 28.11.2016
Licht am Ende des Tunnels
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
es ist kaum zu glauben. Der DAX ist nun mittlerweile seit 12 Handelstagen beinahe wie erstarrt. Er bewegt sich weder entscheidend nach oben, noch nach unten. Dabei ist festzustellen, dass die Volatilitäten in der bereits verengten Handelsspanne weiterhin abnehmen. Marktteilnehmer warten auf neue Anreize. Von der Nachrichtenseite aus sehe ich für morgen jedoch noch keinen möglichen entscheidenden Impulsgeber. Erst am Mittwoch können neue marktbestimmende Ereignisse auftreten. Gerade zu den US-non-farm Arbeitsplätzen bzw. der Veränderung der Arbeitslosenquote in Deutschland wird häufig eine erhöhte Volatilität erwartet. Haben diese Nachrichten die Chance, den DAX nach oben aus dieser Seitwärtsphase zu katapultieren? Werden diese Ereignisse das Licht am Ende des Tunnels sein oder entpuppt sich das Ganze doch als ein entgegenkommender Zug?
Charttechnische Gesamtbetrachtung des DAX
Wochenansicht
Wenn sich der DAX auf Tagesbasis schon nicht bewegt, dann sollte sich eigentlich auf Wochenbasis auch nichts verändern. Betrachten wir lediglich die Wochenkerzen, so mag das stimmen. Bei der Betrachtung der Bollinger Bänder hingegen hat sich bereits einiges getan. Denn diese haben sich extrem zusammengezogen. Rund 700 Punkte trennen noch das obere vom unteren Band. Im Februar waren es teilweise über 2.600 Punkte. Ein baldiger Ausbruch steht bevor. Jedoch habe ich in der Vergangenheit bisher beobachtet, wenn beide Bänder nach innen gerichtet sind, benötigt der DAX noch mindestens eine weitere Kerze, um einen Ausbruch zu generieren.
Fazit: Die Woche bleibt also weiterhin seitwärts gerichtet. Lediglich ein Schlusskurs außerhalb der Seitwärts-Konsolidierung würde zu einer Beschleunigung in die ein oder andere Richtung führen.
Tagesansicht
Auf Tagesbasis hat sich nichts verändert. Der DAX ist mittlerweile seit 12 Tagen in der verengten Handelsspanne unmittelbar am Top der Seitwärts-Konsolidierung, welche seit Mitte August besteht. Die Bollinger Bänder und der RSI sind wie erstarrt. Keinerlei Signal. Bisher hat die untere Begrenzung an der SMA 20 gut gehalten. Mit jedem weiteren Berührungspunkt wird die Wahrscheinlichkeit geringer, dass er nicht unter diese abtaucht. Selbiges Spiel nach oben. Eine Entscheidung wird kommen. Vielleicht bereits am Mittwoch? Jedenfalls müsste hierfür ein Schlusskurs oberhalb/unterhalb der Begrenzung generiert werden. Dann könnte es schnell gehen.
Fazit: Seitwärts, solange kein Schlusskurs oberhalb/unterhalb der Begrenzung generiert werden konnte.
Trading-Strategie
Stundenansicht
Einem panikartigen Ausverkauf unter die SMA 20 folge ich, wenn der DAX dadurch an eines der gekennzeichneten Fibonacci-Retracements gelangt. Hierbei baue ich Long-Positionen auf.
Dass Sie keine dieser Kursmarken mehr verpassen, können Sie mit Hilfe des TraderFox Trading-Desks (Kostenlose Registrierung für das Trading-Desk) Kursalarme an diesen Punkten festlegen. Selbiges gilt für die Aufwärtstrendlinie. Darüber hinaus ist es unglaublich wichtig auf ein ausgewogenes Risk- und MoneyManagement zu achten sowie die Positionen per Stop-Loss abzusichern. Dies wird im Notfall Verluste begrenzen und das Handelskonto schützen.
Trauern Sie keiner vergebenen Trading-Chance hinterher, die nächste kommt bestimmt!
Patrik Uhlschmied