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Siltronic: Ein neuer Chart-Breakout bahnt sich an. Sind die TSMC-Pläne auch gut für den Waferhersteller?

Siltronic gehört zu den Vertretern der Chipbranche, die bisher nicht großartig ins Laufen kamen. Die Nachfrage nach Wafern hängt nicht nur am Bedarf im Bereich Server ab, sondern eben auch von Märkten wie Smartphones, PCs und Fahrzeugen. Doch die Bedeutsamkeit der KI-Nachfrage wächst und könnte damit das Business von Siltronic endlich anschieben.

TSMCs 56-Milliarden-Signal an den Markt
Am 15.01.2026 erschütterte TSMC die Branche mit einer massiven Prognoseanhebung. Der Capex für 2026 sollen auf 52 bis 56 Mrd. USD steigen, was ein Sprung von rund 32 % gegenüber dem Vorjahr ist. Dieser aggressive Ausbau der Kapazitäten zielt primär auf die Befriedigung der globalen KI-Nachfrage ab. Für den Waferhersteller Siltronic ist dies ein fundamentales Signal. Wo neue Fertigungslinien entstehen, steigt unmittelbar der Bedarf an der physischen Basis jedes Chips - dem hochreinen Silizium-Wafer.

Der 300-mm-Multiplikator durch KI und HBM
Siltronic profitiert überproportional vom Trend zu High-End-Anwendungen. KI-Server benötigen nicht nur mehr Rechenleistung, sondern auch eine deutlich größere Siliziumfläche. Schätzungen gehen von bis zu achtmal mehr Fläche im Vergleich zu Standard-Servern aus. Besonders die Nachfrage nach 300-mm-Wafern für modernste Logik-Chips und HBM spielt Siltronic in die Hände. Da TSMC seine führenden Prozesse 2nm und darunter massiv skaliert, ist die Nachfrage nach Siltronics hyperreinen Substraten strukturell abgesichert. Ein entscheidender Hebel für Siltronic ist die neue 300 mm-Mega-Fabrik in Singapur. Pünktlich zum aktuellen Investitionszyklus von TSMC läuft die Produktion dort hoch.

Die Kehrseite: Zyklik und Preisdruck
Trotz des enthusiastischen Ausblicks bleibt eine kritische Einordnung notwendig. Als Hersteller am Anfang der Wertschöpfungskette ist Siltronic stark von der Auslastung der Kunden abhängig und spürt Preisdruck sowie schwankende Rohmaterialkosten direkter als Software- oder Design-Unternehmen. Während 2022 das EPS bei über 13 Euro lag, dürfte es 2025 bei -2,61 Euro gelegen haben. Während TSMC mit dem Capex-Schub voranschreitet, muss Siltronic beweisen, dass die Margen trotz hoher Abschreibungen auf die neue Singapur-Fab stabil bleiben. Für Börsianer ist Siltronic eine hochzyklische Wette auf den globalen Chip-Boom, weshalb bevorzugt Trader neuen prozyklischen Long-Signalen folgen.
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