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Berkshires Machtwechsel: Greg Abel übernimmt das Ruder beim 300-Mrd.-USD-Portfolio

Bildherkunft: AdobeStock_500298961

Greg Abel, der CEO von Berkshire Hathaway, hält sich nicht an das ursprüngliche Drehbuch, wenn es um die Verwaltung des 300 Mrd. USD schweren Aktienportfolios des Unternehmens geht. Warren Buffett sah ursprünglich vor, dass Ted Weschler und Todd Combs das Portfolio leiten sollten, sobald er als CEO zurücktritt.

"Todd und Ted werden, möglicherweise unterstützt durch einen weiteren Manager, die Verantwortung für das gesamte Aktien- und Anleihenportfolio von Berkshire tragen, vorbehaltlich der allgemeinen Weisung durch den damaligen CEO und den Verwaltungsrat", erklärte das Unternehmen bereits 2011 in einer Pressemitteilung zur Einstellung von Weschler. Während Buffetts Amtszeit verwalteten Combs und Weschler jeweils etwa 5 % des Portfolios, während der "Oracle of Omaha" den Rest selbst steuerte.

Ein neuer Kurs in der Kapitalallokation

Abel folgte Buffett Ende letzten Jahres als CEO nach und scheint nun beeindruckende 94 % des Portfolios in Eigenregie zu führen. Dem langjährigen Investmentmanager Ted Weschler räumt er hingegen eine Vollmacht über lediglich 6 % ein. Diese Zahl wurde in Abels erstem Aktionärsbrief im Februar offiziell, in dem er festhielt, dass Weschler die Zuständigkeit für einige ehemals von Todd Combs geführte Bestände übernehmen würde.

Der Abschied von Todd Combs

Combs hat Berkshire im Dezember verlassen, um eine Position bei JPMorgan Chase anzutreten, eine Stelle, die laut Wall Street Journal nicht neu besetzt wird. Abel traf zudem die radikale Entscheidung, jene Aktienpositionen zu liquidieren, die Combs über die Jahre für Berkshire aufgebaut hatte. Marktanalysten von Barron’s schätzen das Volumen dieser Verkäufe auf rund 15 Mrd. USD. Da Berkshire nicht explizit offenlegt, welcher Manager welche Aktie kauft, bleibt die genaue Liste spekulativ.

Bereinigung des Portfolios: Wer fliegt raus?

Zu den wahrscheinlichen Combs-Positionen gehörten Unternehmen wie Amazon, Visa, Mastercard, Capital One und Verisign. Dass Berkshire bereits im 4. Quartal Anteile an Amazon, Constellation Brands und Aon reduzierte, deutet darauf hin, dass der Umbau unmittelbar nach Combs' Abgang begann. Details hierzu wird der 13-F-Bericht im Mai liefern. Während Combs und Weschler sich auf kleinere Positionen konzentrierten, hielt Buffett stets die "Big Player" wie Apple, Coca-Cola und American Express unter persönlicher Kontrolle.

Abel als Multitasking-Manager

Abels Entscheidung, Combs nicht zu ersetzen, sorgt für Erstaunen. Es bedeutet, dass Berkshire momentan kaum "sichtbares" Investmenttalent in der Hinterhand hat, da Abel primär als operativer Sanierer und nicht als Portfoliomanager bekannt ist. Sein Plan ist jedoch ambitioniert: Er will wie Buffett gleichzeitig die dutzenden Tochtergesellschaften (wie BNSF und Geico) führen und die milliardenschwere Kapitalallokation steuern. Der Unterschied ist jedoch zeitlicher Natur: Während Buffett einen Großteil seines Tages mit dem Lesen von Geschäftsberichten verbrachte, ist Abel ständig auf Reisen, um die Effizienz der Tochterfirmen vor Ort zu steigern. Das Portfoliomanagement wirkt bei ihm fast wie ein "Nebenjob".

Fokus auf Beständigkeit: Das "Einfrieren" der Kerninvestments

Ein zentraler Teil von Abels aktueller Strategie scheint das "Einfrieren" von etwa zwei Dritteln des Portfolios zu sein. In seinem Brief an die Aktionäre machte er deutlich, dass bei den Kernbeteiligungen, Apple, American Express, Coca-Cola und Moody’s, sowie den japanischen Handelshäusern kaum mit Verkäufen zu rechnen ist. Diese stabilen Positionen machen aktuell etwa 200 Mrd. USD aus.

Entgegen ursprünglicher Pläne übernimmt der neue CEO Greg Abel mit 94 % fast das gesamte Aktienportfolio  in Eigenregie und bricht damit die vorgesehene Aufteilung auf mehrere Investmentmanager auf.  Durch das Ausscheiden von Todd Combs und den Verkauf seiner rund 15 Milliarden Dollar schweren Positionen  konsolidiert Abel das Portfolio und setzt verstärkt auf Buffetts bewährte Kerninvestments.  Abel kombiniert die Leitung des Portfolios mit der aktiven Führung der operativen Tochterunternehmen,  wodurch das Investmentgeschäft im Vergleich zur Ära Buffett eher zu einer begleitenden Managementaufgabe wird.

Die Infografik visualisiert den strategischen Machtwechsel bei Berkshire Hathaway unter CEO Greg Abel, der nun fast das gesamte 300-Milliarden-Dollar-Portfolio kontrolliert, alte Positionen bereinigt und gleichzeitig die gewichtigen Kerninvestments unangetastet lässt.

Die Infografik visualisiert den strategischen Machtwechsel bei Berkshire Hathaway unter CEO Greg Abel, der nun fast das gesamte 300-Mrd.-USD-Portfolio kontrolliert, alte Positionen bereinigt und gleichzeitig die gewichtigen Kerninvestments unangetastet lässt.

 

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