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Der jahrelang angeschlagene US-Chemiesektor macht mit neuen Hochs auf sich aufmerksam. Diese Unternehmen gehören auf die Watchliste!

Bildherkunft: AdobeStock_1583101710

Chemours Company – Profiteur von Klimaregulierung und KI-Energiehunger steht am 2 Jahreshoch

Chemours Company (CC) entstand 2015 als Ausgliederung aus dem Chemiekonzern DuPont, der auf über 200 Jahre Industriegeschichte zurückblickt. Mit rund 6.000 Mitarbeitern in Delaware operiert das Unternehmen in drei Bereichen: Kältemittel unter der Marke Opteon, Hochleistungsfluorpolymere wie Teflon und Nafion sowie Titandioxid für Farben und Beschichtungen.
Zwei Stories scheint der Markt aktuell zu spielen. Erstens zwingen das Kigali-Zusatzprotokoll und der "AIM Act" ("American Innovation and Manufacturing Act", ein US-Bundesgesetz zur Abkehr von HFC-Kältemitteln) die globale Industrie zu Chemours' HFO-Produkten (Hydrofluorolefin). Zweitens vereinbarten im Februar 2026 Chemours und der Serveranbieter 2CRSi die Nutzung von Opteon-Flüssigkeiten zur Kühlung von KI-Hochleistungsservern. Die Vereinbarung zielt darauf ab, sogenannte Zweiphasenflüssigkühlung für hochdichte Rechenzentren und KI-Infrastruktur weiterzuentwickeln und schneller in den Markt zu bringen. Bei der Zweiphasenflüssigkühlung wird eine spezielle Flüssigkeit direkt an Prozessoren oder in Tauchbecken eingesetzt. Die Flüssigkeit verdampft beim Kontakt mit der Wärme und transportiert diese extrem effizient ab. Dies ist deutlich effizienter als herkömmliche Luftkühlung. Nach Unternehmensangaben kann Opteon den Energieverbrauch für die Kühlung in Rechenzentren um bis zu 90 % im Vergleich zur Luftkühlung senken. Gleichzeitig wird der Wasserverbrauch deutlich reduziert, und die Kühlflüssigkeit lässt sich zurückgewinnen und wiederverwenden.
Die Zahlen des vierten Quartals 2025 wurden am 19. Februar 2026 veröffentlicht. Der Umsatz lag mit 1,3 Mrd. US-Dollar leicht unter dem Vorjahreswert und unter den Erwartungen des Marktes. Opteon- Kältemittel wuchsen jedoch um 37 % auf ein neues Rekordniveau. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 0,05 US-Dollar, verfehlte die Analystenerwartung von 0,07 US-Dollar und lag unter dem Vorjahreswert von 0,09 US-Dollar. Die Aktie verlor bis zu -20 % an Wert. Jedoch erholte sie sich schnell und markierte in Mitten des Marktabverkaufs Ende März ein neues 52 Wochenhoch. Das war extrem bullisch.
Charttechnisch sieht die Aktie sehr konstruktiv aus. So hat sie in 2026 bereits über 120 Prozent zugelegt. Ein konkretes Einstiegsszenario sehe ich aktuell nicht. Die Quartalszahlen am 5. Mai 2026 könnten den nächsten Kursimpuls liefern. Die Aktie gehört auf die Watchliste.

Wachstums-Check über TraderFox

Quelle: Wachstums-Check TraderFox

Huntsman Corporation – Dank Wette auf die Luft- und Raumfahrt am 52 Wochenhoch

Huntsman Corporation (HUN) wurde 1970 von Jon Huntsman Sr. gegründet und notiert seit 2005 an der New Yorker Börse. Das Spezialchemieunternehmen aus Texas beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter und beliefert Industriekunden in über 30 Ländern, darunter Automobilhersteller, Elektronikunternehmen und Konsumgüterkonzerne.
Das Unternehmen gliedert sich in drei Bereiche:

  • Polyurethane als das umsatzstärkste Segment, hier vor allem Methylendiphenyldiisocyanat (MDI), ein Ausgangsstoff für Hartschaum, Klebstoffe und Beschichtungen. Dieser Stoff wird unter anderem in der Gebäudedämmung, im Automobilbau und bei Verbundholzprodukten eingesetzt.
  • Leistungsprodukte (Amine, Tenside und Carbonate für Agrochemikalien, Körperpflegeartikel und die Öl- und Gasindustrie) sowie
  • Hochleistungsmaterialien für Luft- und Raumfahrt und Elektronik.

Das Marktthema ist anhaltender Preisdruck auf dem Polyurethanmarkt. Der chinesische Hersteller Wanhua Chemical hat die globalen Kapazitäten für MDI massiv ausgebaut und drückt die Margen aller westlichen Produzenten. Das ist vermutlich ein wesentlicher Grund, warum die Aktie von Huntsman zwischen Anfang 2022 und Ende 2025 von knapp 42 US-Dollar auf gut 7 US-Dollar gefallen ist. In der Zwischenzeit setzt das Unternehmen verstärkt auf eine Verlagerung hin zu margenstarken Verbundwerkstoffen für die Luft- und Raumfahrt, wo der Preisdruck geringer ist. Spekulativ kommt hinzu, dass eine Erholung des europäischen und US-amerikanischen Wohnungsbaus – sofern Zinssenkungen einsetzen – die Nachfrage wieder ankurbeln sollte.
Die Zahlen des vierten Quartals 2025 wurden am 17. Februar 2026 vorgelegt. Die Aktie schoss um Hoch um über 12 % nach oben. Man erzielte einen Umsatz von 1,36 Mrd. US-Dollar und übertraf damit knapp die Analystenerwartung von 1,33 Mrd. US-Dollar, jedoch lag das Unternehmen unter dem Vorjahreswert von 1,5 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Verlust je Aktie betrug minus 0,37 US-Dollar und verfehlte die Erwartung von minus 0,31 US-Dollar; im Vorjahresquartal hatte der Verlust noch minus 0,25 US-Dollar betragen. Der CEO bestätigt ein Restrukturierungsprogramm mit angestrebten Einsparungen von über 100 Millionen US-Dollar bis Ende 2026. Das muss dem Markt gefallen haben.
Charttechnisch hat die Aktie eine Tasse-mit-Henkel-Formation ausgebildet und notiert knapp unterhalb des 52-Wochenhochs. Das Niveau um die 14 US-Dollar Marke agiert aktuell noch als Widerstand. Die Quartalszahlen am 30. April 2026 könnten der Katalysator für den Ausbruch auf ein neues 52-Wochenhoch und damit das nächste Kaufsignal darstellen.

Wachstums-Check über TraderFox

Quelle: Wachstums-Check TraderFox

Westlake Corporation - Restrukturierung und Wette auf den nächsten US-Wohnungsbauboom führten zum 1,5 Jahreshoch in Mitten des Marktabverkaufs

Westlake Corporation (WLK) wurde 1986 von der Familie Chao in Texas gegründet. Der Kauf von Axiall Corporation im Jahr 2016 formte das Unternehmen zum integrierten Chemie- und Bauproduktekonzern.
Westlake gliedert sich in zwei Segmente:

  • Leistungs- und Grundmaterialien ("Performance and Essential Materials" bzw. PEM) mit Polyvinylchlorid (PVC), Chloralkali und Polyethylen sowie
  • Bau- und Infrastrukturprodukte ("Housing and Infrastructure Products" bzw. HIP) mit Rohrleitungen, Fassadenverkleidungen und Fensterprofilen.

Das Marktthema ist zweigeteilt. Im Chemiebereich drücken globale Überkapazitäten aus Asien die Preise für PVC und Polyethylen. Gleichzeitig könnte eine Erholung des US-Wohnungsbaus bei weiteren Zinssenkungen Westlake‘s HIP-Segment direkt beflügeln. Spekulativ könnten mögliche US-Einfuhrzölle auf asiatische Chemieprodukte nordamerikanische Hersteller wie Westlake mittelfristig begünstigen.
Am 24. Februar 2026 veröffentlichte das Unternehmen die Zahlen des vierten Quartals. Der Umsatz lag mit 2,53 Mrd. US-Dollar rund elf Prozent unter dem Vorjahreswert und unter den Analystenerwartungen von 2,60 Mrd. US-Dollar. Der Verlust je Aktie von 0,25 US-Dollar übertraf die Erwartung von minus 1,46 US-Dollar deutlich. Für 2026 strebt das Management eine Ergebnisverbesserung von 600 Mio. US-Dollar durch Kostensenkungen, Werkschließungen und operative Verbesserungen an. Belastend wirken der angekündigte Abgang von Finanzvorstand Steven Bender sowie ein im April 2026 vereinbarter Kartellvergleich von 67 Mio. US-Dollar rund um PVC-Preisabsprachen. Trotzdem eröffnete die Aktie mit einem Gap Up und schoss bis zu 16 % nach oben in die Nähe des 52 Wochenhochs. Das könnte der Befreiungsschlag gewesen sein.
Aktuell macht die Aktie einen konstruktiven Eindruck. Charttechnisch gelang ihr Anfang April inmitten des breiten Marktausverkaufs der Ausbruch auf ein neues 1,5 Jahreshoch. Das war extrem bullisch. Seitdem ist der Kurs zum gleitenden 50 Tagedurchschnitt zurückgekommen. Entscheidend ist nun, ob die Aktie an diesem Niveau nach oben dreht. Über dem Tageshoch vom 27. April 2026 kann eine Position eröffnet werden. Die Quartalszahlen am 5. Mai 2026 sollten den nächsten Kursimpuls liefern.

Wachstums-Check über TraderFox

Quelle: Wachstums-Check TraderFox

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