Der US-Nahrungsmittelriese General Mills (ISIN: US3703341046) zeigte im September 2026 für das 1. Quartal solide Ergebnisse. Der Umsatz kletterte dank Preisanpassungen und robuster Nachfrage nach Top-Marken wie Cheerios und Häagen-Dazs leicht um 1% auf 5,1 Mrd. USD. Der Gewinn je Aktie stieg im Jahresvergleich um 3% auf 1,12 USD, getrieben durch operative Effizienzsteigerungen. Ein starker Free-Cashflow von rund 620 Mio. USD (+8%) unterstreicht die fundamentale Substanz. Trotz kaufmüder Konsumenten bestätigte das Management die Jahrestoleranzen. Fokussierte Innovationen und der Ausbau des Tiernahrungssegments fangen schwächere Volumina auf und sichern die Margen.
Aus charttechnischer Sicht steckt General Mills in einer scharfen Korrektur, die in der Spitze über 60% an Wert kostete. Eine Bodenbildung fehlt bislang. Rutscht der Kurs unter die Unterstützung bei 32vUSD, wartet die nächste Hürde erst bei 26vUSD. Zwar signalisiert die Slow Stochastik eine massiv überverkaufte Lage, ohne Kaufsignale spiegelt dies jedoch nur die Abwärtsdynamik wider. Erst ein nachhaltiger Befreiungsschlag über das Zwischenhoch bei 41 USD bringt Linderung und öffnet den Weg in Richtung 49 USD. Bis zur klaren Bodenbildung bleib ich an der Seitenlinie.
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