heute analysieren wir die Aktie von Johnson & Johnson. Das Health-Care-Unternehmen ist mit 558 Mrd. USD an der Börse bewertet.
Nach einer zähen, volatilen Seitwärtsphase in den Jahren 2023 und 2024 ist der Aktie von Johnson & Johnson (JNJ) Ende 2025 ein massiver Ausbruch nach oben gelungen. Nach dem Erreichen des Rekordhochs bei 251 USD im März 2026 befindet sich das Papier in einer Korrekturphase (orange Abwärtstrendlinie). Die 40-Wochenlinie verläuft weit unter dem aktuellen Kurs (212 USD). Solange die Aktie signifikant über dieser Linie notiert, ist der übergeordnete, langfristige Aufwärtstrend völlig intakt. Hürden nach oben befinden sich bei 234 und 245 USD. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde neues Rallye-Potenzial bis zum Rekordhoch und darüber hinaus freisetzen. Sollte sich die Korrektur ausweiten, befindet sich bei 220 bis 212 USD eine Unterstützungszone. Die Slow Stochastik steht aktuell tief im überverkauften Bereich (bei 19,47), wo oftmals eine Gegenbewegung nach oben startete.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg bei 235 USD, SL unter 220 USD.
Mitte April hat Johnson & Johnson die Erwartungen der Wall Street geschlagen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9,9 % auf 24,1 Mrd. USD. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 2,70 USD ebenfalls über den Schätzungen. Das Management blickt optimistisch in die Zukunft und hat die Jahresprognose auf ein angepeiltes EPS von 11,55 USD angehoben. Johnson & Johnson steuert damit erstmals auf die Marke von 100 Mrd. USD Jahresumsatz zu. Beim umsatzstarken Immunologie-Medikament Stelara sind die Umsätze aufgrund von Nachahmerprodukten nach dem Patentverlust im Q1 massiv um über 61 % eingebrochen. JNJ fängt diesen Verlust jedoch stark ab. Die Onkologie-Sparte boomt, und die Medizintechnik-Sparte (MedTech) wächst robust im Bereich von 7–8 %. Für langfristige Investoren bleibt Johnson & Johnson mit mittlerweile 63 Jahren in Folge mit Dividendenanhebungen ein absoluter Fels in der Brandung.