heute werfen wir einen Blick auf die Aktie von Visa. Das Kreditkartenunternehmen ist mit 615 Mrd. USD an der Börse bewertet.
Visa (V) ist ein Paradebeispiel für einen langfristigen Qualitätswert. Die aktuelle technische Lage bietet gerade eine spannende Mischung aus Konsolidierung und frischen Impulsen. Nach dem Rekordhoch bei 375 USD im Jahr 2025 sahen wir eine längere Konsolidierungsphase. Aktuell versucht die Aktie, die 40-Wochenlinie zurückzuerobern, welche oft als "Rückgrat" des langfristigen Trends fungiert. Die nächsten Hürden liegen bei rund 335 und 360 USD. Danach wäre der Weg in Richtung des Rekordhochs frei. Unterstützungen befinden sich bei 320 USD und 290 USD. Das MACD-Histogramm zeigt gerade einen Momentum-Wechsel. Die Slow Stochastik kommt aus der überverkauften Zone und hat nach oben gedreht. Das ist ein klassisches Kaufsignal für Swing-Trader, die auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung setzen.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg, SL unter 290 USD.
Visa ist kein klassischer Kreditgeber, sondern ein Technologieunternehmen für Zahlungsverkehr. Das Unternehmen trägt kein Kreditrisiko, sondern verdient an der Infrastruktur. Egal, ob die Preise steigen oder fallen: Solange Menschen konsumieren, verdient Visa an jeder Zahlung einen winzigen Prozentsatz. Das Netzwerk steht. Jede zusätzliche Transaktion kostet Visa fast nichts, steigert aber den Gewinn marginal. Ein Hauptgewinntreiber sind grenzüberschreitende Zahlungen, da hier die Gebühren höher sind. Im 2. Quartal wurde jetzt das höchste Umsatzwachstum seit dem Jahr 2022 erzielt. Der Nettoumsatz legte um 17 % auf 11,2 Mrd. USD zu. Das Konsumentenverhalten trieb das Zahlungsvolumen währungsbereinigt um 9 % in die Höhe, während das grenzüberschreitende Volumen sogar um 12 % zulegte. Der Vorstand genehmigte ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 20 Mrd. USD.