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Ausblick Börsenjahr 2026: Hebt der Aktienmarkt ab? Das Modell von Ken Fisher.

Liebe Börsianer,

5,4 % Wirtschaftswachstum! Das sagt die neue Hochrechnung der Federal Reserve Bank of Atlanta für die US-Konjunktur im vierten Quartal. Das Wachstum wurde unter anderem durch anziehende Exporte getrieben. Die Zölle geben US-Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.

Wie lauten die Prognosen der wichtigsten Analystenhäuser angesichts des starken Marktwachstums für den S&P 500?

Aktuell, während ich mein Editorial schreibe, notiert der S&P 500 bei 6.931 Punkten. Im Konsens prognostizieren die großen Bankhäuser, dass der Markt so stark steigt wie im historischen Durchschnitt. Also um knapp +10 %. 

Drei Faktoren sollen den Aktienmarkt im Jahr 2026 antreiben:

  1. Der "KI-Turbo": Analysten von Goldman Sachs und Morgan Stanley betonen, dass die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz nun beginnen, sich in realen Produktivitätssteigerungen und höheren Unternehmensgewinnen (EPS) niederzuschlagen. Besonders die "Magnificent Seven" bleiben hier die Gewinnmotoren.
  2. Geldpolitik & Zinsen: Die Federal Reserve wird voraussichtlich weitere Zinssenkungen vornehmen (viele rechnen mit einem Zielsatz von 3,25 % bis 3,50 %), was die Finanzierungskosten für Unternehmen senkt und Aktien gegenüber Anleihen attraktiver macht.
  3. Fiskalimpulse: Die US-Steuerpolitik (wie der oft zitierte "One Big Beautiful Act") sorgt für Entlastungen bei Unternehmen, was laut Morgan Stanley allein für das Jahr 2026 Milliarden an zusätzlichem Cashflow freisetzen könnte.

Was ist von den Prognosen zu halten?

Der Vermögensverwalter Ken Fisher hat die Theorie aufgestellt, dass sich der Markt eigentlich nie so entwickelt, wie die Mehrheit es erwartet. Seine Theorie basiert auf der provokanten Grundannahme, dass der Aktienmarkt kein passives Instrument ist, sondern eine Art "Wesen", dessen einziges Ziel es ist, so viele Anleger wie möglich so tief wie möglich zu enttäuschen. Er nennt den Markt deshalb den "Great Humiliator" (den Großen Demütiger).

Laut Fisher ist der Markt darauf ausgelegt, die Erwartungen der Mehrheit zu durchkreuzen. Wenn die Mehrheit der Analysten und Anleger von einem bestimmten Szenario überzeugt ist (z. B. einem Anstieg des S&P 500 auf 7.600 Punkte im Jahr 2026), ist dieses Szenario bereits in den aktuellen Kursen eingepreist.

Denn wenn jeder weiß, dass die Zinsen sinken oder KI die Gewinne treibt, haben bereits alle gekauft, die kaufen wollten. Es gibt niemanden mehr, der den Preis durch neue Käufe weiter nach oben treiben könnte. Der Markt "demütigt" die Massen dann oft durch eine Seitwärtsbewegung oder einen plötzlichen Rücksetzer, den niemand auf dem Schirm hatte.

Bezieht man Fishers Theorie auf die aktuellen 2026er-Prognosen der Banken, ergäbe sich folgendes Bild: Entweder erleben wir ein massives "Overshooting" (der Markt schießt weit über 8.000, weil die Skepsis doch noch zu groß war) oder eine herbe Enttäuschung, weil die KI-Gewinne zwar kommen, aber längst nicht mehr überraschen – oder weil ein China-Taiwan-Konflikt uns die Stimmung vermiest.

Für Ken Fisher ist der Markt ein Mechanismus, der Konsensmeinungen bestraft. Seine Theorie besagt, dass man sich immer fragen muss: "Was ist die Geschichte, die gerade niemand erzählt?" Nur dort liegt der wahre Profit.

Viele Grüße
Simon Betschinger

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