Affirm Holdings überzeugt im dritten Geschäftsquartal 2026 operativ mit kräftigem Wachstum, einer deutlichen Gewinnsteigerung und einer erneut angehobenen Jahresprognose. Das Zahlungs- und "Buy Now, Pay Later"-Unternehmen steigert das abgewickelte Handelsvolumen (GMV) um 35 % auf 11,6 Mrd. USD und verzeichnet damit bereits das zehnte Quartal in Folge mit mehr als 30 % Wachstum. Auch der Umsatz legt um 33 % auf 1,04 Mrd. USD zu und übertrifft die Erwartungen der Wall Street klar. Besonders stark entwickelt sich das Kreditkartengeschäft des Konzerns: Das Volumen der Affirm Card explodiert um 146 % auf 2,1 Mrd. USD, während sich die Zahl aktiver Kartenkunden auf 4,4 Mio. mehr als verdoppelt. Vorstandschef Max Levchin spricht von einer anhaltend hohen Kundendynamik und hebt die Jahresprognose erneut an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen nun Umsätze von bis zu 4,21 Mrd. USD sowie ein Handelsvolumen von bis zu 49,57 Mrd. USD.
Trotz der starken Zahlen reagiert die Aktie nur verhalten. Anleger bleiben gegenüber dem gesamten Fintech- und "Buy Now, Pay Later"-Sektor zunehmend skeptisch. Hintergrund sind steigende Sorgen über Zahlungsausfälle bei Konsumentenkrediten. Laut einer aktuellen LendingTree-Studie geben inzwischen 47 % der Nutzer von BNPL-Angeboten an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine verspätete Zahlung geleistet zu haben – deutlich mehr als noch in den Vorjahren. Zwar betont Affirm, dass die eigenen Kreditkennzahlen stabil geblieben seien und sich die Ausfallraten bei 30-, 60- und 90-Tage-Verzügen kaum verändert hätten. Dennoch bleibt das Marktumfeld angespannt. Anleger fürchten, dass sich eine schwächere Konsumlage oder steigende Kreditausfälle künftig negativ auf die Profitabilität der Branche auswirken könnten. Hinzu kommt, dass viele Fintech-Aktien trotz guter Quartalszahlen derzeit unter Gewinnmitnahmen leiden.
Trotz der starken Zahlen reagiert die Aktie nur verhalten. Anleger bleiben gegenüber dem gesamten Fintech- und "Buy Now, Pay Later"-Sektor zunehmend skeptisch. Hintergrund sind steigende Sorgen über Zahlungsausfälle bei Konsumentenkrediten. Laut einer aktuellen LendingTree-Studie geben inzwischen 47 % der Nutzer von BNPL-Angeboten an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine verspätete Zahlung geleistet zu haben – deutlich mehr als noch in den Vorjahren. Zwar betont Affirm, dass die eigenen Kreditkennzahlen stabil geblieben seien und sich die Ausfallraten bei 30-, 60- und 90-Tage-Verzügen kaum verändert hätten. Dennoch bleibt das Marktumfeld angespannt. Anleger fürchten, dass sich eine schwächere Konsumlage oder steigende Kreditausfälle künftig negativ auf die Profitabilität der Branche auswirken könnten. Hinzu kommt, dass viele Fintech-Aktien trotz guter Quartalszahlen derzeit unter Gewinnmitnahmen leiden.






