Lenovo nutzt die CES 2026 für eine massive strategische Neupositionierung, die weit über das traditionelle Hardware-Geschäft hinausgeht. Im Zentrum steht eine vertiefte Allianz mit dem US-Chipgiganten NVIDIA (NVDA), die in der Ankündigung einer "AI Cloud Gigafactory" gipfelt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bereitstellungszeiten für KI-Rechenzentren von Monaten auf wenige Wochen zu verkürzen, indem Lenovos proprietäre "Neptune"-Flüssigkühlungstechnologie mit NVIDIAs modernster Blackwell-Ultra- und Rubin-Architektur kombiniert wird. Flankiert wird diese Infrastruktur-Offensive durch den Launch der Unternehmenslösungen "Agentic AI" und "Lenovo xIQ". Diese Software-Suiten sollen Firmenkunden ermöglichen, KI-Agenten ohne Programmieraufwand (No-Code) zu erstellen und den Zyklus vom Konzept bis zur Implementierung auf bis zu drei Monate zu drücken.
Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern.
Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision "One AI, multiple devices", personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten "Qira". Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen "Aura Edition" KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem "motorola razr fold" (8,1-Zoll-Display) und dem "motorola signature" (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt "Maxwell" unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der "Hybrid AI"-Ära zu sein.
Für Investoren signalisiert dieser Vorstoß den Versuch, die Margen durch hochpreisige Server-Infrastruktur und B2B-Services jenseits des zyklischen PC-Marktes strukturell zu verbessern.
Auf der Endgeräteseite präsentierte CEO Yang Yuanqing die Vision "One AI, multiple devices", personifiziert durch den neuen KI-Super-Agenten "Qira". Dieser soll als einheitliche Intelligenzschicht nahtlos über PCs, Tablets und Wearables hinweg agieren und Nutzer proaktiv unterstützen – ein direkter Angriff auf die fragmentierten Ökosysteme der Konkurrenz. Um diese Software zu tragen, erneuert Lenovo sein Hardware-Portfolio radikal: Neben neuen "Aura Edition" KI-PCs, die in Kooperation mit Intel (INTC) entstanden, sticht vor allem die Tochter Motorola hervor. Mit dem "motorola razr fold" (8,1-Zoll-Display) und dem "motorola signature" (50-MP-Vierfachkamera) positioniert sich der Konzern im Premium-Segment. Zukunftsweisende Konzepte wie die KI-Brille, die in Konkurrenz zu Produkten von Samsung und Alibaba tritt, sowie das Wearable-Projekt "Maxwell" unterstreichen den Anspruch, nicht nur Hardware-Lieferant, sondern Architekt der "Hybrid AI"-Ära zu sein.





