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Meta plant Premium-Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp

Bildherkunft: AdobeStock_479759140

Meta bereitet einen strategischen Kurswechsel vor. Der Konzern will in den kommenden Monaten neue kostenpflichtige Abo-Modelle für Instagram, Facebook und WhatsApp testen. Das berichtet TechCrunch, bestätigt von einem Unternehmenssprecher. Ziel ist es, zahlenden Nutzern zusätzliche Funktionen und erweiterte KI-Fähigkeiten bereitzustellen und damit neue Erlösquellen jenseits der klassischen Werbung zu erschließen.

Mehr Funktionen, mehr KI, mehr Monetarisierung

Die geplanten Abonnements sollen laut Meta vor allem Produktivität und Kreativität steigern. Im Fokus stehen zusätzliche Features sowie ein deutlich ausgebauter Zugang zu KI-Tools. Damit rückt Meta näher an die Monetarisierungsmodelle heran, die sich bei anderen KI-Anbietern bereits etabliert haben, während viele Kernfunktionen bislang kostenlos geblieben sind.

Manus-Übernahme rückt ins Zentrum

Ein zentraler Baustein der Premium-Pläne ist die Skalierung der KI-Agenten-Suite Manus. Meta hatte das in Singapur ansässige KI-Start-up im Dezember für rund 2 Mrd. USD übernommen. Die dort entwickelten allgemeinen KI-Agenten sollen künftig stärker in die Apps integriert und im Rahmen der Abos ausgebaut werden. Damit versucht Meta, einen wirtschaftlichen Hebel aus seinen hohen KI-Investitionen zu ziehen.

Offene Modelle, geschlossene Features

Bisher setzte Meta bei großen Sprachmodellen auf Offenheit. Die unter dem Llama-Namen entwickelten Modelle sind frei zugänglich und unterscheiden sich damit von den kostenpflichtigen Angeboten von Wettbewerbern wie OpenAI oder Google. Die neuen Abos markieren nun eine klare Trennung zwischen offenen Basismodellen und exklusiven, produktnahen KI-Anwendungen innerhalb der Meta-Apps.

Vibes als möglicher Premium-Treiber

Zu den möglichen Abo-Extras zählt auch der volle Zugang zur KI-Video-Plattform Vibes. Der Dienst ermöglicht es Nutzern, KI-generierte Kurzvideos zu erstellen und zu remixen und war seit dem Start 2025 kostenlos. Künftig könnte es ein Freemium-Modell geben, bei dem Basisfunktionen gratis bleiben, während erweiterte Features hinter der Bezahlschranke landen.

Testphase mit offenem Ausgang

Meta betont, dass die Einführung schrittweise erfolgen soll. In der Testphase will das Unternehmen aktiv Feedback aus der Community sammeln und die Modelle anpassen. Für Anleger signalisiert der Schritt vor allem eines: Meta Platforms sucht zunehmend nach planbaren, wiederkehrenden Einnahmen, um die milliardenschweren KI-Investitionen langfristig zu refinanzieren.

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