Der Kaffeegigant Starbucks (ISIN: US8552441094) setzt im Frühjahr 2026 auf ein neues, risikoarmes Modell. Durch den Abschluss des Joint Ventures hält Boyu Capital nun 60% am China-Geschäft. Dies federt den extremen Konkurrenzdruck ab. Die Strategie greift: Im jüngsten Quartal stieg der Umsatz um 9 % auf 9,5 Mrd. USD, während der Gewinn pro Aktie (EPS) um 22% auf 0,50 USD kletterte. Der Free-Cashflow profitiert vom Wandel zum Lizenzmodell, zudem wird ein milliardenschweres Sparprogramm umgesetzt. Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die EPS-Prognose auf 2,25 USD bis 2,45 USD an. Der Ausblick bleibt durch die geplante Expansion auf 20.000 China-Filialen sowie eine mögliche stake-sale-Option in Japan extrem spannend.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich Starbucks innerhalb eines übergeordnet, intakten Aufwärtstrends. Allerdings ist die Aktie in den letzten Jahren in eine Seitwärtskonsolidierung in Form einer Keilformation übergegangen. Grundsätzlich gilt: Solange sich die Aktie inmitten dieser Keilformation aufhält, ist mit einer fortgeführten Seitwärtsbewegung zu rechnen. Derartige Keilformationen können sowohl als übergeordnetes Trendfortsetzungssignal als auch zur Trendumkehr dienen. Bricht die Aktie über 114 USD aus, setzt Starbucks zur Aufwärtstrendfortsetzung an. In diesem Fall befinden sich die nächsten Kursziele bei 125 USD, gefolgt von 150 und 175 USD. Fällt die Aktie hingegen unter 76 USD, ist mit einer ausgedehnten Korrektur zu rechnen. In diesem Szenario liegen die nächsten Korrekturziele bei 68 USD, gefolgt von 62 USD.
Bevorzugtes Szenario: Abwarten
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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.







