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Boeing zwischen Milliarden-Deals und Dauerkrise! Korean Air ordert 103 Jets, doch Vertrauen bleibt fragil!

Bildherkunft: AdobeStock_295816413

Boeing (BA) meldet den größten Auftrag seiner jüngeren Geschichte. Korean Air will für 50 Mrd. USD mehr als hundert neue Jets kaufen. Doch trotz solcher Erfolgsmeldungen steckt der US-Flugzeugbauer weiterhin tief in einer Vertrauenskrise, geplagt von Produktionsproblemen, roten Zahlen und einem erbitterten Arbeitskampf.

Boeing zwischen Hoffnungen und Rückschlägen

Boeing kämpft seit Jahren mit einer Reihe von Problemen, die das Vertrauen von Airlines und Investoren stark belastet haben. Neben wiederkehrenden Qualitätsmängeln bei der 737 MAX sorgten zuletzt auch Produktionsschwierigkeiten, verspätete Auslieferungen und finanzielle Verluste für Schlagzeilen. Im 2. Quartal 2025 meldete der Konzern zwar einen Umsatzanstieg auf 22,7 Mrd. USD, doch unterm Strich stand erneut ein Verlust von 612 Mio. USD beziehungsweise 0,92 USD je Aktie. Der operative Cashflow war zwar leicht positiv, der freie Cashflow jedoch negativ. Boeing hat es damit zwar geschafft, die Verluste im Vergleich zum Vorjahr zu verringern, doch das Unternehmen muss sein Image neu aufbauen und die Zuverlässigkeit seiner Flugzeuge und Produktionsprozesse unter Beweis stellen.

Korean Air setzt auf Modernisierung – Bestellung über 50 Mrd. USD

Vor diesem Hintergrund kommt der nun bekannt gewordene Mega-Deal mit Korean Air zur rechten Zeit. Die südkoreanische Fluggesellschaft plant den Kauf von 103 neuen Boeing-Jets im Gesamtwert von rund 50 Mrd. USD – die größte Bestellung in der Unternehmensgeschichte und zugleich Boeings größter Widebody-Deal mit einer asiatischen Airline. Geordert werden 20 Boeing 777-9, 25 Boeing 787-10, 50 Boeing 737-10 sowie acht Boeing 777-8 Frachter. Mit diesen Modellen setzt Korean Air auf eine Flottenstrategie, die gleichermaßen Treibstoffeffizienz, Passagierkomfort und Frachtkapazität optimiert. Die 777-9 kann über 420 Passagiere auf Langstrecken transportieren, während die 787-10 mit bis zu 336 Sitzen vor allem auf Mittel- bis Langstrecken überzeugen soll. Die 737-10 bringt durch geringe Kosten pro Sitzplatz Effizienz im Kurz- und Mittelstreckenbereich, und der 777-8F Frachter wird als leistungsfähigstes zweistrahliges Frachtflugzeug neue Maßstäbe setzen.

Gerüchte um Großauftrag aus China

Parallel dazu kursieren Berichte, dass Boeing in Gesprächen mit chinesischen Airlines über eine noch größere Bestellung steht. Laut Medienberichten könnte es dabei um den Verkauf von bis zu 500 Verkehrsflugzeugen gehen. Ein Volumen, das Boeings Auftragsbücher auf einen Schlag massiv füllen würde. Details zu den Modellen oder der zeitlichen Umsetzung sind bislang allerdings nicht bekannt. Angesichts geopolitischer Spannungen zwischen den USA und China wäre ein solcher Abschluss von enormer Tragweite, sowohl wirtschaftlich als auch politisch.

Arbeitskampf belastet Produktion

Während Boeing Großaufträge vermeldet, kämpft der Konzern an der Heimatfront mit einem Streik in St. Louis und Illinois, wo Kampfjets wie die F-15 und F/A-18 gefertigt werden. Seit dem 4. August 2025 befinden sich Tausende Arbeiter im Ausstand, nachdem sie ein Angebot des Unternehmens über Lohnerhöhungen von 20 %, eine Einmalzahlung sowie zusätzliche Urlaubs- und Krankentage ablehnten. Die Gewerkschaft fordert höhere generelle Löhne, schnellere Aufstiegsmöglichkeiten sowie bessere Altersvorsorge und orientiert sich an Vereinbarungen, die Boeing-Arbeiter im Raum Seattle bereits durchgesetzt haben. Am kommenden Montag sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden, während die Produktion derzeit nur mit Ersatzkräften aufrechterhalten wird.

Hightech im All – die X-37B setzt neue Maßstäbe

Abseits der zivilen Luftfahrt sorgt Boeing auch im Weltraum für Schlagzeilen. Das wiederverwendbare Raumflugzeug X-37B ist im August 2025 zu seiner achten Mission gestartet. An Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX erreichte das Vehikel den Orbit, wo es als Plattform für verschiedene Technologieexperimente dient. Bereits bei vorherigen Einsätzen konnte das unbemannte Raumfahrzeug durch Manöver wie Aerobraking seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Zu den aktuellen Projekten zählen Laserkommunikation und Quantensensorik, die der Navigation ohne GPS dienen sollen. Mit mehr als 4.200 Tagen im All seit seinem Erstflug im Jahr 2010 gilt die X-37B als Symbol für Boeings Kompetenz in der militärischen Raumfahrt und als wichtiger Baustein in der strategischen Zusammenarbeit mit US-Behörden.

Ein Schritt nach vorn, doch der Weg bleibt steinig

Der Milliardenauftrag von Korean Air ist ein starkes Signal, dass Airlines Boeing trotz aller Schwierigkeiten weiterhin Vertrauen schenken. Gleichzeitig verdeutlichen die anhaltenden Streiks und die jüngsten Quartalsverluste, dass der Konzern intern noch viele Baustellen hat. Sollte sich auch der mögliche Großauftrag aus China realisieren, könnte Boeing einen entscheidenden Sprung im globalen Wettbewerb machen. Doch nur wenn es gelingt, Qualität, Zuverlässigkeit und die Arbeitsbeziehungen nachhaltig zu stabilisieren, wird das Unternehmen den Anspruch erfüllen können, als global führender Flugzeugbauer wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.

Chart von Boeing. Trotz Umsatzplus im letzten Quartal, schreibt Boeing immer noch Nettoverluste. Die Bestellung von 103 Jets der Korean Air stärken das Vertrauen. Der Kurs liegt bei knapp 228 USD.

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