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Salesforce-Crash: Wenn der KI-Partner zur Bedrohung wird – und warum Profis jetzt zugreifen

Bildherkunft: AdobeStock_1320615895

Es war ein Dienstag zum Vergessen für die Aktionäre von Salesforce. Mit einem massiven Minus von rund 7 Prozent rutschte die Aktie am gestrigen Handelstag ans Ende des Dow Jones und des S&P 500. Der Auslöser war paradoxerweise eine Nachricht, die eigentlich für Jubel sorgen sollte: ein KI-Update. Während die Angst vor Disruption umgeht, wittern Star-Investoren wie Bill Nygren genau jetzt die Chance des Jahres.

Ein verhängnisvolles Timing

Der Stein des Anstoßes war eine Produktankündigung, die nach hinten losging. Salesforce präsentierte ein umfassendes Update für seinen virtuellen Assistenten in Slack, der nun prominent durch die Technologie von Anthropic angetrieben wird. Eigentlich eine Erfolgsmeldung, die die Innovationskraft des Software-Giganten unterstreichen sollte. Das Problem lag jedoch im Kontext: Beinahe zeitgleich veröffentlichte das KI-Startup Anthropic – wohlgemerkt ein Partner von Salesforce – eine Vorschau auf ein eigenes, mächtiges Tool, das komplexe Arbeitsaufgaben autonom erledigen kann.

Anstatt Synergien zu feiern, interpretierte der Markt diese Koinzidenz als Warnsignal. Die Investoren stellten sich schlagartig die Frage, ob KI-Partner wie Anthropic oder OpenAI langfristig nicht eher zu existenziellen Konkurrenten heranwachsen. Die Sorge ist greifbar, dass agile KI-Startups die traditionellen Software-Riesen nicht nur unterstützen, sondern deren Kernprodukte schlichtweg überflüssig machen könnten.

Die Angst um den Burggraben

Hinter dem Abverkauf steckt mehr als nur eine schlechte Tagesstimmung; es ist die Angst vor einer Erosion des Geschäftsmodells. Kritiker und skeptische Analysten warnen vor einem strukturellen Risiko für das klassische Lizenzmodell von Salesforce. Das Argument der Bären ist simpel aber bedrohlich: Wenn KI-Agenten künftig die Arbeit erledigen, müssen sich menschliche Nutzer seltener in die Salesforce-Oberfläche einloggen. Da Salesforce jedoch traditionell pro Nutzer ("Seat-based") abrechnet, könnte eine effizientere KI paradoxerweise den Umsatz schmälern. Zudem befürchten Experten, dass Salesforce gezwungen sein wird, die "Intelligenz" für seine Systeme teuer bei Partnern einzukaufen, was langfristig auf die einst so üppigen Gewinnmargen drücken würde.

Bill Nygren und der Blick auf die Substanz

Doch während die breite Masse verkauft, formiert sich im Lager der Value-Investoren Widerstand gegen die Panik. Allen voran Bill Nygren, der renommierte Fondsmanager der Oakmark Funds, vertritt eine gänzlich andere These. Für Investoren seines Kalibers stellt der gestrige Rutsch keine Warnung, sondern eine klassische Überreaktion des Marktes dar.

Nygren, der für seinen pragmatischen Blick auf Unternehmenswerte bekannt ist, argumentiert mit der mittlerweile historisch günstigen Bewertung der Aktie. Salesforce handele nun auf einem Niveau, das für einen unangefochtenen Marktführer selten zu finden sei. Die These der Value-Profis lautet: Der Markt unterschätzt die "Klebekraft" von Salesforce in Großkonzernen. CEOs würden ihre sensiblen Kundendaten nicht direkt einem Startup anvertrauen, sondern den sicheren Hafen der Salesforce-Cloud bevorzugen.

Motor vs. Treibstoff

Nygrens These dreht das Kommodifizierungs-Argument sogar um: Gerade weil reine KI-Modelle austauschbar und billig werden, steigt der Wert der Plattform, die diese Modelle sicher verwaltet. Die Modelle von Anthropic mögen der Motor sein, aber Salesforce besitzt mit den Kundendaten den Treibstoff.

Unternehmen nutzen zwar die Intelligenz von Anthropic, aber nur innerhalb der gesicherten, Compliance-konformen Architektur von Salesforce. Für Nygren wiegt diese operative Realität und der massive Free Cash Flow am Ende schwerer als die theoretische Angst vor dem Bedeutungsverlust der Software.

Visualisierung des Salesforce-Dilemmas: Während der Markt eine ‚feindliche Übernahme‘ durch KI fürchtet (Links), sehen Investoren wie Bill Nygren in der ‚Data Cloud‘ den sicheren Hafen und Treibstoff, ohne den kein KI-Motor läuft (Rechts)

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